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OP Masken

Die Maskenpflicht wurde im Jahr 2020 für alle deutschen Bundesländer beschlossen. Sie gilt in öffentlichen Verkehrsmitteln und in Geschäften und soll der Ausbreitung der Corona-Pandemie Einhalt gebieten. Denn die Covid-19-Erkrankung kann schwere gesundheitliche Schäden hervorrufen und ist für unzählige Todesfälle weltweit verantwortlich.

Die Masken sind als sozialer Beitrag der Bürger und Bürgerinnen zum Gemeinwohl zu werten. Sie reduzieren die Geschwindigkeit des Tröpfchenauswurfs beim Husten und mindern den Atemstrom deutlich. Weiterhin sorgen die Masken dafür, dass sich die Menschen nicht unbewusst in die Mund- und Nasenregion fassen und somit Tröpfchen in die Atemwege gelangen. 

Im Laufe der Zeit haben sich verschiedene Maskentypen herausgebildet, die sich in Design und Schutzwirkung unterscheiden. Die OP-Masken wurden im medizinischen Bereich jedoch schon vor dem Ausbruch der SARS-CoV-2-Pandemie verwendet. In Krankenhäusern stellen sie ein unverzichtbares Hilfsmittel des Fachpersonals dar.

Was genau sind OP-Masken?

Mundschutzmasken fungieren als Barriere gegen gefährliche Substanzen, die in der Luft fliegen. Während die Masken früher aber hauptsächlich in medizinischen Berufen Anwendung fanden, unterstützen uns die Masken heute im Kampf gegen das Corona-Virus Sars-CoV-2. Die einzelnen Bundesländer haben individuelle Verordnungen getroffen, welche Maskentypen erlaubt sind. Zulässig sind in erster Linie die sogenannten FFP2-Atemschutzmasken und OP-Masken.

Die Operationsmasken sind ein Hauptbestandteil der Schutzausrüstung von medizinischem und pflegerischem Personal. Man nennt die Masken ebenfalls Medizinische Gesichtsmaske oder Mund-Nasen-Schutzmaske – kurz MNS. In Deutschland sind sie verbindlichen Normen unterworfen, um den strengen Vorgaben des Medizinprodukterechts zu entsprechen.

Kennzeichnend ist, dass die Maske 3-lagig ist, eine rechteckige Form besitzt und der dünne Vliesstoff im klassischen Faltenwurf angeordnet ist. Somit lässt sich die Maske an die Größe und Form des Gesichtes anpassen. Das Material sorgt zudem dafür, dass genügend Sauerstoff zur Verfügung steht und das Atmen nicht unnötig erschwert wird.

Vor- und Nachteile von OP-Masken

Vorteile:

Nachteile:

Was macht eine gute OP-Maske aus?

Durch die hohe Nachfrage nach Mund-Nasen-Masken hat sich in relativ kurzer Zeit eine große Anzahl an Herstellern auf die Produktion und den Vertrieb der Atemschutzmasken spezialisiert. Dadurch sind extreme Qualitätsunterschiede entstanden. Hier kommen Sie zu unserer Startseite.

Verschiedene OP-Maskentypen

OP-Masken teilen sich in drei unterschiedliche Kategorien ein. Diese Varianten differenzieren sich durch ihre Schutzwirkung, die abhängig von dem jeweiligen Widerstand gegen Flüssigkeiten und der Filterleistung ist. Alle drei Typen sind ausschließlich auf den einmaligen Gebrauch ausgerichtet und sollten nach der Verwendung fachgemäß entsorgt werden. Die Charakteristika der einzelnen OP-Maskenarten lassen sich wie folgt zusammenfassen:

Typ I: Innerhalb der Klassifizierung der OP-Maskentypen reiht sich der Typ I am Ende ein. Er verfügt über eine geringe bakterielle Filterleistung, die lediglich 95 Prozent beträgt. Allerdings zeichnet sich diese Maske durch eine geringe Atemresistenz aus, was zum angenehmen Tragegefühl beiträgt. Somit eignet sich die Typ-I-Maske besonders für Asthmatiker, ältere und übergewichtige Personen. Es sollte jedoch angemerkt werden, dass der Typ I durchlässig ist und somit Flüssigkeiten in das Material eindringen können. Auch der Schutz gegen Viren und Aerosolen wirkt nur indirekt.

Typ II: Die zweite Version der OP-Masken brilliert mit einer Filterleistung von 98 Prozent und mehr. Dadurch erschwert sich das Atmen für die Träger. Eine Hemmung der Aerosole und Viren ist auch bei diesem Typ nur eingeschränkt möglich.

Typ IIR: Der letzte Maskentyp ist in seiner Filterleistung identisch mit dem Typ II: Sie beträgt 98 Prozent. Im Gegensatz zu den anderen Varianten zeichnet sich diese spezielle Maske zudem durch eine genormte Flüssigkeitsresistenz aus und hält einem Spritzdruck von mindestens 16 Kilopascal stand. Der Vliesstoff durchfeuchtet dementsprechend weniger schnell und eine Abwehr von Aerosolen ist gegeben.

Wichtige Kennzeichnungen und Normen einer OP-Maske

Der Mundschutz hat sich in den letzten zwei Jahren zum absoluten Standard auf der gesamten Welt entwickelt. Möchte man öffentliche Räume betreten, die städtischen und ländlichen Verkehrsmittel nutzen oder am gesellschaftlichen und kulturellen Leben teilhaben, ist eine Mund-Nasen-Bedeckung Pflicht.

Aus diesem Grund hat sich innerhalb kürzester Zeit eine große Marktnische aufgetan, die so schnell wie möglich gefüllt werden musste. Denn im Frühjahr 2020 lief die Service-Hotline der Masken-Hersteller heiß und die eingehenden Bestellungen sprengten das vorhandene Sortiment. Ehrgeizige Geschäftsleute witterten ihre Chance und beteiligten sich an der Herstellung und dem Versand der Masken. Als Kunde sollte man jedoch ein verstärktes Augenmerk auf die Qualität richten und sich auf keinen Fall durch zwielichtige Angebote oder einen niedrigen Preis locken lassen.

Es gilt, sich an bestehenden Normen und Kennzeichnungen der europäischen Union zu orientieren. Denn nur so kann sichergestellt werden, dass die OP-Maske einen guten Schutz gewährt:

CE-Kennzeichnung: Unabhängige Prüfinstitute beschäftigen sich mit den Qualitätsmerkmalen der Masken und kontrollieren, ob die Produkte der europäischen Norm EN 14683:2019-10 entsprechen. Sind die Kriterien nicht erfüllt, zeichnet sich die Verpackung der OP-Maske durch das Fehlen des CE-Zeichens aus.

Konformitätserklärung: In Deutschland sind nicht nur Produkte erhältlich, die aus Europa stammen. Die internationalen Händler und Händlerinnen müssen ihrem Artikel allerdings eine EU-Konformitätserklärung beilegen, um zu beweisen, dass die Masken aus dem Ausland mit der Norm EN 14683:2019-10 übereinstimmen.

Schutzfunktion: Das herausragende Merkmal der OP-Masken ist ihre Schutzfunktion. Ist diese gegeben, können sich Hinweise auf der Verpackung wiederfinden. Das herstellende Unternehmen muss jedoch Nachweise liefern, dass die Norm EN 14683:2019-10 eingehalten wurde und die Schutzfunktion tatsächlich gegeben ist.

Filterleistung: Die Filterleistung lässt sich anhand des Maskentyps ablesen. Auf der Verpackung oder Produktbeschreibung sollte sich dementsprechend ein Vermerk finden, der das Produkt klassifiziert. Fehlt die Einordnung als Typ I, II oder IIR, kann man davon ausgehen, dass die OP-Maske nicht der europäischen Qualitätsnorm entspricht.

Wie ist eine OP-Maske aufgebaut?

OP-Masken bestehen aus einem gefalteten Vliesstoff, der sich aus mehreren Lagen zusammensetzt. Die einzelnen Schichten sind miteinander verbunden:

  1. Äußere Schicht: Der feste Vliesstoff der Außenschicht legt sich in mehreren Falten über den Mund-Nasen-Bereich und passt sich somit an die individuelle Gesichtsform und Kopfgröße an. Die Außenseite dieser Schicht besitzt oftmals ein buntes oder gemustertes Design und kann wasserabweisend sein.

  2. Mittlere Schicht: Die innere Lage wird aus dem sogenannten Meltblown-Vlies aus Polypropylen hergestellt. Es wurde darauf geachtet, diese Schicht möglichst dünn zu halten, um das Atmen nicht zu erschweren. Die mittlere Schicht fungiert als Abwehrschild gegen Mikoorganismen.

  • Innere Schicht: Die innere Lage steht in engem Kontakt mit der Haut und ist somit nicht eingefärbt. Es soll vermieden werden, dass Hautreizungen und allergische Reaktionen auftreten. Die Schicht ist sehr leicht und fühlt sich angenehm auf der Haut an.

  • Zusätzliche Lagen: Einige Marken versuchen die Filteroption durch weitere Schichten zu unterstützen. Zwischen der Außen- und Innenschicht sind dementsprechend weitere Lagen eingearbeitet. Sie filtern Bakterien und Viren verstärkt und verfügen somit über eine höhere Schutzklasse.

Welche Größen gibt es bei OP-Masken?

Im Gegensatz zur Kleidung haben sich bei den OP-Masken leider noch keine verbindlichen Größenangaben etabliert. Man unterscheidet lediglich zwei Größenordnungen:

  1. Masken für Erwachsene: Die Standardgröße ist so konstruiert, dass sie der Mehrheit der Bevölkerung passt. Der Faltenwurf sorgt dafür, dass die Maske eng am Gesicht aufliegt. Die Befestigungsschlaufen sind extra lang gehalten, um Anpassungsoptionen zu ermöglichen. Mittels Schlaufe oder Knoten lässt sich das Band an die individuellen Bedürfnisse anpassen.

  2. Masken für Kinder: Für Kinder sind die herkömmlichen Masken zu groß. Aus diesem Grund wurden kleine Ausführungen konstruiert, die bis etwa 12 Jahre verwendet werden können.

Ausstattungsmerkmale einer OP-Maske

OP-Masken sind minimalistisch gehalten. Sie wurden lediglich mit einer handvoll Ausstattungsmerkmalen versehen:

  • Bandschlaufen: Die elastischen Bänder können am Hinterkopf befestigt werden, um die Ohren zu entlasten. Vor allem für Brillen- oder Hörgeräteträger werden die zusätzlichen Schlaufen oftmals zur Belastung. Trägern von Kopftüchern oder Hijabs wird die Befestigung der Maske durch die Schlaufen am Hinterkopf erleichtert.

  • Nasenbügel: Ein integrierter Nasenbügel im oberen Teil der Mund-Nasen-Bedeckung kann die Passform der Maske verbessern. Der Bügel ist in der Regel aus Metall oder Kunststoff gefertigt und lässt sich nach den eigenen Vorlieben biegen. Er bietet eine zusätzliche Sicherheit und verhindert, dass die Maske ins Rutschen kommt.

  • Ohrschlaufen: Die Ohrschlaufen garantieren den Halt der Masken. Sie sind normalerweise sehr lang gehalten, um individuelle Anpassungen zu ermöglichen.

Was unterscheidet eine OP-Maske von einer FFP-Maske?

FFP-Masken setzen sich ebenfalls aus einem speziellen Filtervlies zusammen, das in weitere Schichten eingebettet ist. Die Materialien variieren von Marke zu Marke. Während FFP2-Masken eine Resistenz von 94 Prozent gegen Aerosolen besitzen, beträgt die Filterfunktion bei FFP3-Masken mindestens 99 Prozent. OP-Masken konzentrieren sich vor allem auf die Tröpfchenabwehr.

Was ist bei der Verwendung der OP-Masken zu beachten?

In der Bundesrepublik Deutschland wird die “AHA+L”-Formel angewandt: Abstand halten, Hygieneregeln einhalten, Alltagsmaske tragen und lüften. Das Schutzkonzept funktioniert allerdings nur, wenn die Masken richtig verwendet werden:

  • Luftdurchlässigkeit überprüfen

  • Anpassung an eigene Gesichtsform

  • Einhaltung des Sicherheitsabstandes

  • Regelmäßiges Wechseln der Maske

  • Händewaschen vor dem Abnehmen der Bedeckung

OP-Masken für Allergiker

OP-Masken eignen sich ebenfalls dafür, um Allergiker vor Pollen zu schützen. Die Mund-Nasen-Bedeckungen reduzieren die Allergiesymptome und helfen den Betroffenen, die Pollensaison zu überstehen.

OP-Masken für Brillenträger

Brillenträger haben es nicht einfach. Die Ohren müssen nicht nur die Brillenbügel tragen, sondern dienen auch 3dazu, die Maske am Gesicht zu befestigen. In Verbindung mit Mütze und Kopfhörern kommt es dann zum Super-Gau. Solche Probleme lassen sich jedoch sehr schnell mit OP-Masken zum Binden lösen. Sie entlasten die Ohren und lassen sich individuell einstellen.

 

Häufige Fragen zu OP-Masken

FFP-Masken setzen sich ebenfalls aus einem speziellen Filtervlies zusammen, das in weitere Schichten eingebettet ist. Die Materialien variieren von Marke zu Marke. Während FFP2-Masken eine Resistenz von 94 Prozent gegen Aerosolen besitzen, beträgt die Filterfunktion bei FFP3-Masken mindestens 99 Prozent. OP-Masken konzentrieren sich vor allem auf die Tröpfchenabwehr.

Auf der Verpackung finden sich Richtwerte für die Tragedauer. Diese sind jedoch stark abhängig von der Tätigkeit, die während des Tragens ausgeübt wird. Körperlich anstrengende Arbeit oder beständiges Reden können beispielsweise die Maske durchfeuchten und die Schutzfunktion beeinträchtigen.

Nein, medizinische Masken sind auf den einmaligen Gebrauch ausgerichtet.

Die Außenschicht der OP-Masken besteht aus Vliesstoff.

In öffentlichen Gebäuden und in öffentlichen Verkehrsmitteln ist das Tragen einer Maske vorgeschrieben.

Nein, OP-Masken sind nicht steril.

Die OP-Masken schützen in erster Linie vor Tröpfchen und weniger vor Aerosolen.

Ja, die Masken wurden so konstruiert, dass das Atmen nicht beeinträchtigt wird. Dennoch kann es zu Kurzatmigkeit kommen.

Bei der sogenannten Tröpfcheninfektion werden Krankheitserreger über den Mund und die Nase ausgeschieden. Vor allem beim Ausatmen und Sprechen verteilen sich die Erreger in der Luft. Im medizinischen Bereich ist der Mundschutz deshalb fester Bestandteil des Personals zum Schutz der Patienten. In unserem Ratgeber erfahren Sie, was OP-Masken können, woraus sie bestehen und was Sie beim Kauf beachten müssen.

Warum eine OP Maske tragen

Mund-Nasen-Masken, die 3-lagig sind, können vor einer Vielzahl von Umwelteinflüssen und Erregern schützen. Unter anderem besteht gegebenenfalls ein Schutz vor:

  • Bestimmten Viren – vor allem zur Erkältungs- und Grippezeit

  • Bakterien, die beim Sprechen mit dem Speichel übertragen werden

  • Pollen und andere Partikeln, die Allergien auslösen

  • Erregerübertragung im OP und bei medizinischen Untersuchungen und Behandlungen

  • Staub, der bei Arbeiten im privaten Haushalt anfällt

OP Masken sind für den Fremdschutz entwickelt

Als Medizinprodukt gelten für OP Masken strenge Regeln. Sie haben klar definierte Filtereigenschaften: Sie müssen 3-lagig sein und eine Außen- und Innenseite aus speziellen Kunststoffen und dazwischen ein Filtervlies aufweisen.

Damit wird gewährleistet, dass OP Masken eine mindestens 95-prozentige Wirkung gegen Bakterien erzielen. Anders als die FFP2- und FFP3-Masken gelten OP Masken aber nicht als persönliche Schutzausrüstung. Sie wurden vorrangig für den Fremdschutz entwickelt.

Deshalb gilt für OP Masken und den sogenannten Mund-Nasen-Schutz (MNS):

  • Sie schützen vorrangig das Umfeld.

  • Sie reduzieren die Tröpfchen beim Sprechen und Atmen.

  • Sie verringern das Infektionsrisiko unter bestimmten Umständen.

Sind OP Masken Einwegmasken?

Wie jede Mund-Nasen-Bedeckung muss die OP-Maske immer trocken gehalten werden. Werden die Atemschutzmasken zu lange getragen, erhalten Keime einen günstigen Nährboden und können sich vermehren. Deshalb gelten OP-Masken grundsätzlich als Einmalmundschutz.

Je nach Situation und bei nur kurzer Verwendung ist auch mehrmaliges Tragen möglich. Zu beachten ist jedoch dabei, dass die Maske korrekt abgesetzt wird, ohne mit den Händen die Innenseiten zu berühren.

Woraus bestehen OP Masken?

OP Masken sind aus Materialien hergestellt, die unter die Kategorie “non-woven” fallen: Sie sind also nicht aus gewebten Materialien gefertigt, sondern aus Vlies. Das Vlies von OP-Masken besteht aus verschiedenen, speziell aufbereiteten Kunststoffen. In einer Maske sind mindestens drei Schichten Kunststoffe verarbeitet.

OP Masken kaufen: Was gibt es zu beachten?

OP Maske ist nicht gleich OP Maske: Beim Kauf sollten Sie auf den richtigen Maskentyp, die Kennzeichnungen und eine gute Verarbeitung achten. Atemschutzmasken von Unternehmen aus dem Ausland sind oft nur von geringer Qualität. Bei unseren OP Masken können Sie sicher sein, Atemschutzmasken mit hoher Qualität zu erhalten.

Maskentypen

Beim OP-Mundschutz gibt es drei verschiedene Typen. Die Produkte unterscheiden sich in ihrer Schutzwirkung: Je nachdem, welche Filter-Leistung sie haben und wie resistent sie gegen Flüssigkeiten sind. Alle drei Kategorien sind ein Einmalmundschutz – sie sind also zum einmaligen Gebrauch gedacht.

Nachfolgend fassen wir die drei Typen von OP-Masken zusammen:

TYP I

Mit 95 Prozent hat die OP Maske Typ I die geringste bakterielle Filter-Leistung unter den drei verfügbaren Varianten. Die Angabe bedeutet, dass der Filter die Übertragung von Bakterien zu 95 Prozent verhindert werden kann. Der Vorteil des Typ I ist der etwas geringere Atemwiderstand.

Das Atmen durch diese OP Maske fällt leichter als bei anderen Typen. Allerdings ist zu beachten, dass Typ I Flüssigkeiten durchlässt, die von außen an das Material gelangen. Gegen Viren und Aerosole kann die Maske nur indirekt schützen: Sie hält einen Teil der Tröpfchen in der ausgeatmeten Luft zurück.   

TYP II

Eine bakterielle Filterleistung von mindestens 98 Prozent bieten der OP-Mundschutz vom Typ II. Auch sie können aber – wie Typ I – keine Beständigkeit gegen Spritzwasser oder Flüssigkeiten leisten. Die Verbreitung von Viren und Aerosolen hemmen sie nur indirekt, weil sie Tröpfchen bei der Atmung zurückhalten.

TYP IIR

Auch der Maskentyp IIR kann mit einer Filterleistung von 98 Prozent gegen Bakterien aufwarten. Der Unterschied zu Typ II ist aber, dass dieser Artikel zusätzlich eine genormte Flüssigkeitsresistenz bietet. Die OP Maske vom Typ IIR muss nämlich einem Spritzdruck von mindestens 16 Kilopascal (kPa) widerstehen. Die Maske durchfeuchtet weniger schnell als die anderen Maskentypen. Ein weiteres Plus dieser Atemschutzmaske ist, dass sie vor Aerosolen schützt.

Die Kennzeichnungen

Überall dort, wo ein Schutz vor Infektionen geboten ist, wird der OP-Mundschutz eingesetzt. Nur, wenn Material und Verarbeitung der Produkte bestimmte Bedingungen erfüllen, ist die Schutzwirkung auch wirklich gewährleistet. Die Europäische Kommission hat dafür entsprechende Normen entwickelt: Die Kennzeichnungen auf den Produkten binden die Hersteller an rechtliche Vorgaben und gewährleisten die Qualität für den Verbraucher.

Auf folgende Kennzeichnungen sollten Sie beim Kauf von OP Masken achten:

  • CE-Kennzeichnung
    Das CE-Kennzeichen garantiert, dass die Masken nach den DIN-Normen der EU geprüft wurden. Unabhängige Prüfinstitute kontrollieren unter anderem die Filterwirkung und den Sitz der Masken. Erst nach erfolgreichem Bestehen dürfen Produkt und Verpackung das CE-Zeichen tragen. Wichtig ist hier vor allem die DIN EN14683:2019-10.

    Diese Norm zertifiziert eine Gesichtsmaske als medizinische Gesichtsmaske. Achten Sie deshalb immer darauf, nur OP Masken mit CE- Kennzeichnung zu kaufen. Ohne dieses Zeichen auf der Verpackung dürfen Händler in Europa OP Masken nicht anbieten.

  • Kennzeichnung bezüglich der Schutzfunktion
    Unternehmen, die auf ihren Produkten mit dem Begriff “Schutz” werben, müssen nachweisen, dass die Produkte der oben erwähnten europäischen Norm EN 14683:2019-10 entsprechen. Dann darf das Unternehmen das notwendige CE-Kennzeichen verwenden. Gesetzlich vorgeschrieben ist ein Hinweis bezüglich der Schutzfunktion aber nicht.

  • Erklärung zur Konformität für Produkte aus dem Ausland
    Bei OP-Masken aus Nicht-EU-Staaten muss eine EU-Konformitätserklärung beiliegen, die sich auf die Norm EN 14683:2019-10 bezieht.

  • Angabe der Filterleistung

    Die Verpackungen von OP Masken müssen mit Angaben zur Filterleistung versehen sein. Als Verbraucher müssen Sie erkennen können, ob die enthaltenen Masken dem Maskentyp I, II oder IIR entsprechen. Fehlt diese Angabe, können Sie davon ausgehen, dass die Produkte oder Angebote nicht den Qualitätsnormen der Europäischen Union entsprechen.

Der Aufbau

OP-Masken sind mindestens 3-lagig, das heißt sie bestehen aus drei Schichten:

Aufbau einer OP Maske:

  • Äußere Schicht 
    Fester Vliesstoff aus möglichst wasserabweisendem Material –

Die Außenschicht kann mit einer Farbe oder einem gemusterten Design bedruckt sein. 

  • Mittlere Schicht
    Meltblown-Vlies aus Polypropylen als innere Lage mit Filterwirkung –

Diese Schicht bildet eine Barriere gegen die Mikroorganismen, die beim Atmen, Husten oder Sprechen im Sekret entstehen.

  • Innerste Schicht
    Innere Lage aus Vlies in Kontakt mit der Haut- 

Die innerste Schicht ist weich und sollte nicht eingefärbt sein, um allergische Reaktionen auszuschließen.

  • Optionale Extra-Lagen
    Weitere Lagen zwischen Innen- und Außenschicht zur Verstärkung der Barriere-Wirkung der Maske –

Ein bis zwei zusätzliche Extra-Lagen können wasserabweisende Eigenschaften haben und damit ein zu schnelles Durchfeuchten der Maske verhindern.

Woraus bestehen OP Masken?

OP Masken sind aus Materialien hergestellt, die unter die Kategorie “non-woven” fallen: Sie sind also nicht aus gewebten Materialien gefertigt, sondern aus Vlies. Das Vlies von OP-Masken besteht aus verschiedenen, speziell aufbereiteten Kunststoffen. In einer Maske sind mindestens drei Schichten Kunststoffe verarbeitet.

Die Größe

OP-Masken sind durch ihre auffaltbare Form gut an verschiedene Kopfgrößen anpassbar. Falls die Schlaufen zur Befestigung hinter dem Ohr etwas zu lang sind, können Sie diese kürzen und wieder zusammenknoten. Beachten Sie aber, dass dann das Tragen einer Brille unter Umständen etwas erschwert wird.

Die Ausstattung

Die OP Masken sind mit einem eingearbeiteten, biegsamen Nasenbügel versehen, damit der Mundschutz nicht von der Nase rutschen kann. Der Nasensteg lässt sich wellenförmig formen, bis er passend am Nasenrücken anliegt.

Die meisten OP Masken lassen sich mit elastischen Ohrschlaufen befestigen. Etwas unpraktisch kann die Kombination mit Brillen, Hörgeräten, Hijabs und Kopftüchern sein. Achten Sie darauf, OP Masken mit möglichst breiten Schlaufen zu kaufen, da sie die Zuglast und den Druck etwas verteilen.

Eine Alternative sind Bandschlaufen, mit denen die Maske mit zwei elastischen Schlaufen am Hinterkopf befestigt wird.

Was unterscheidet OP Masken von FFP2-Masken oder Alltagsmasken?

Die OP Masken und Alltagsmasken aus geeignetem Material schützen vor allem das Gegenüber vor möglicherweise infektiösen Tröpfchen. OP-Masken sind Medizinprodukte und wurden für den Fremdschutz entwickelt. Sie bieten im Vergleich zur FFP2-Maske keinen so hohen Eigenschutz.

Denn: Durch die Form und den Sitz der Masken kann Atemluft an den Rändern vorbeiströmen und ungefilterte Aerosole könnten angesaugt werden. Vor einem direkten Auftreffen von ausgeatmeten Tröpfchen des Gegenübers können medizinische Masken aber schützen. 

Wie trägt man die OP Maske richtig?

Achten Sie darauf, dass die weiße Schicht der Atemschutzmaske nach innen zeigt und die farbige Seite nach außen. Der Mund-Nasen-Schutz sollte möglichst bequem und dicht anliegen. Die Falten der Atemschutzmaske werden auseinandergezogen: Damit können Sie den unteren Teil der Maske auch über das Kinn ziehen. Beim Drehen des Kopfes sollte der Mundschutz möglichst nicht verrutschen oder stören.

OP Masken kaufen: Was gibt es zu beachten?

Als Richtwert für die Tragedauer eines Mund-Nasen-Schutz werden meist drei bis vier Stunden angegeben. Ist ein Mundschutz durch viele Gespräche oder körperlich anstrengende Arbeit durchfeuchtet, schützt er nicht mehr und wird sogar zum Risiko. Deshalb sollte die Maske dann umgehend ausgetauscht werden.

Bekommt man genug Luft unter der Maske?

Bei einer Erkrankung der Atemwege oder einer Herz-Kreislauf-Erkrankung ist vor der Verwendung einer OP Maske eine Rücksprache mit dem Arzt ratsam. Gleiches gilt, wenn das Tragen einer Maske Atemprobleme, Angst oder Panik auslöst.

Laut aktueller wissenschaftlicher Erkenntnisse ist die Atemluft unter einer OP-Maske ausreichend und beeinträchtigt die Aktivitäten gesunder Träger nicht zu stark.

Die richtige OP Maske kaufen

Achten Sie beim Kauf von OP Masken vor allem auf die CE Kennzeichnung und einen guten Tragekomfort. Wählen Sie aus unserem Angebot an Masken eine Farbe oder ein Muster, das Ihnen gefällt.

Gibt es auch OP Masken für Kinder?

OP Masken für Kinder sind mit einem sehr weichem 3-lagigen Material ausgestattet. Ein Nasenbügel sorgt für einen besonders guten Sitz. Dazu ermöglichen Ohrenschlaufen das unkomplizierte Auf- und Absetzen – So müssen die Kinder keine Bänder binden.

Gibt es OP Masken für Allergiker?

Weil Masken Partikel aus der Luft filtern können, schützen sie bis zu einem gewissen Grad auch vor Pollen. Medizinische Masken können daher Allergiesymptome während einer Pollensaison reduzieren.

Falls Sie unter einer Latexallergie leiden, sollten Sie darauf achten latexfreien Einmalmundschutz zu bestellen.

Achten Sie in jedem Fall darauf, dass Ihre Maske glasfaserfrei ist, denn Glasfasern können zu gesundheitlichen Beschwerden sowie zu Allergien führen oder diese fördern.

Welche OP Masken sind für Brillenträger geeignet?

Damit Ihre Brille nicht beschlägt, sollten Sie darauf achten, dass die OP-Maske dicht genug am Gesicht sitzt und das Gummiband für die Ohren nicht zu lang ist.

Für Brillenträger eignen sich vor allem OP-Masken zum Binden, die man individuell ans Gesicht anpassen kann. So gehen Sie sicher, dass Schlaufen des Mundschutzes den Bügeln Ihrer Brille nicht in die Quere kommen.

Was kostet eine OP Maske?

Eine OP Maske ist deutlich günstiger als eine FFP2-Maske und auch deren Tragekomfort wird meist als angenehmer empfunden. Je nach Gebindegröße bei den Bestellungen liegt der Preis für unsere OP Masken zwischen 6 und 9 Cent pro Stück.